Nachhaltigkeit

Wie wir vom Holzwerk Baumann zur Klimaneutralität betragen.

Manche denken, dass das Fällen von Bäumen grundsätzlich schlecht für die Umwelt sei. Das Gegenteil ist der Fall. Denn Holz ist von Natur aus ein natürlicher Speicher für Kohlendioxid (CO2). Dabei spielt es keine Rolle, ob der Baum bereits geschlagen oder noch mit dem Erdreich verwurzelt ist. Das gilt jedoch nicht für Bäume, die im Wald verrotten. Denn während des Verrottens gibt das Holz das gespeicherte Kohlendioxid wieder an seine Umgebung ab. Ein weiterer wichtiger Fakt: Ist ein Baum ausgewachsen, hört er auf, weiteres Kohlendioxid zu speichern.

Insofern ist es sinnvoll, Rundholz nach Beendigung des CO2-Absorptionszyklus zu schlagen, um es zu verbauen und gleichzeitig die freigewordene Waldfläche wieder aufzuforsten. Das verstehen wir von Holzwerk Baumann unter einer langfristigen Strategie für den richtigen, nachhaltigen Umgang mit unseren Wäldern.

Als Faustregel gilt: Ein Kubikmeter Holz kann rund eine Tonne Kohlendioxid langfristig speichern. Das Holzwerk Baumann verarbeitet im Jahr ca. 150.000 Festmeter Holz zu 90.000 Kubikmeter Schnittholz. Hierdurch werden jährlich ungefähr 90.000 Tonnen Kohlendioxid gebunden.

Zur besseren Veranschaulichung: Laut dem Umweltbundesamt wurden 2021 im innerdeutschen Verkehr 148 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen. Wir von Holzwerk Baumann sorgen mit unserer jährlichen Holzproduktion also dafür, den Verkehr in der gesamten Bundesrepublik jedes Jahr für knapp 6 Stunden klimaneutral zu gestalten. Das ist zwar nicht die Welt, aber wenigstens ein kleiner Beitrag.

Nachhaltig bis zum letzten Sägespan

Wenn es um die nachhaltige Verwertung des Rohstoffes Holz geht, nehmen wir es ganz genau. Nach dem No-Waste-Prinzip verwenden wir nämlich buchstäblich alles, was der Baumstamm zu bieten hat:

  1. Als Hauptprodukt entstehen Kanthölzer, Dielen oder Bauholz für den modernen Holzbau.
  2. Als Nebenprodukt werden Seitenbretter produziert, diese finden Verwendung in Massivholzwänden oder in der Verpackungsindustrie.
  3. Aus dem Restholz wie z.B. den Sägespänen entstehen Pellets oder moderne Holzwerkstoffe, die Hackschnitzel werden in der Papier- und Zellstoffindustrie verwertet. Die Rinde findet in der Erdenindustrie als Rindenmulch oder Torfersatzstoff Verwendung, ein geringer Prozentsatz wird thermisch verwertet.
Das Holz wird direkt aus umliegenden Wäldern entfernungsnah ins Sägewerk transportiert und überwiegend regional vermarktet.

Nur wenn ein Baum nicht verrottet, kann das im Holz gebundene CO₂ für viele Jahrzehnte gespeichert bleiben. Dabei wird durch jeden verbauten Kubikmeter Holz rund eine Tonne CO₂ langfrisitg gespeichert.

Das Holzwerk Baumann verarbeitet im Jahr ca. 150.000 fm Holz zu 90.000 cbm Schnittholz. Hierdurch werden jährlich ungefähr 90.000 Tonnen Kohlendioxid gebunden.

„Holz ist ein einsilbiges Wort, aber dahinter verbirgt sich eine Welt der Märchen und Wunder“

Theodor Heuß

Den Wald mit allen Sinnen erleben

Unsere Wälder sind geschützter Lebensraum für Tiere und Pflanzen, dienen uns aber auch als Naherholungsgebiet, Rohstofflieferant und CO2 Speicher. Und: Der Wald hat Hochkonjunktur. Dem Aufenthalt im Wald wird geradezu therapeutische Wirkung zugeschrieben und wo man bisher „nur“ spazierte, da wird jetzt „im Wald gebadet“. Als Unternehmen, das von und mit dem Wald lebt, liegt uns dieses empfindliche Ökosystem am Herzen. Dort wo wir heute den Wald nutzen, da sehen wir uns in der Verantwortung, durch Aufforstung und Pflege den Wald auch für künftige Generationen zu einem Erlebnis zu machen.

Ökosystem Wald